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Hinweise zum Verhalten des Patienten am Tage der Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung wird von den meisten Patienten sehr gut vertragen.
Bedenken Sie aber, dass Ihnen bei der Bahndlung das Allergen zugeführt wird, auf das Sie sonst mit Beschwerden reagieren.
So kann es im Einzelfall möglich sein, dass Ihr Körper auch auf diese verdünnte Form des Allergens reagiert.

Folgende Hinweise sollten Sie beachten!

Vor der Injektion:

  • Meiden Sie soweit wie möglich den Kontakt mit dem verantwortlichen Allergenen.
  • Vor jeder Injektion sollten Sie dem Arzt mitteilen, wie die letzte Injektion vertragen wurde.
        Außerdem muss der Arzt wissen, ob sie derzeit krank sind: z.B. Infekt, Fieber
  • Nach der Injektion:

    Nach jeder Spritze müssen Sie 30 Minuten in der Arztpraxis zur Beobachtung verweilen!

    Melden Sie sofort dem Arzt:
    • unangenehmes Wärmegefühl
      Kribbeln, Brennen, Jucktreiz an Händen und Füßen oder im Mund- und Rachenbereich,
      Schwindelgefühl,
      Übelkeit
    • starke Rötung oder Schwellung an der Injektionsstelle
    • Augentränen, Augenjucken
    • Schnupfen, Niesen
    • Hautausschlag
    • Gesichtsschwellung (Lippen, Augenlider
    • Atemnot
    Nach Verlassen der Arztpraxis:

    Sollten akute Beschwerden erst nach Verlassen der Praxis auftreten, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem Arzt oder einem Notarzt in Verbindung.

    Bei leichten Beschwerden:
    Bei Schwellung der Injektionsstelle: Kühlen, z.B. mit einem Eisbeutel;
    Nehmen Sie eine Tablette eines Antallergikums (z.B. Lorano)
    Falls mit dem Arzt abgesprochen: nehmen Sie zusätzlich ein Kortisonpräparat.

    Nach der Spritze sollten Sie körperliche Ansträngungen für einige Stunden vermeiden.
    Meiden Sie auch Alkohol und üppige Mahlzeiten!

    Allgemeine Hinweise

    Teilen Sie jede Veränderung des Gesundheitszustandes (z.B. Entzündungen, Fieber, Erkältungszustände...) während der Therapie mit.

    Frauen müssen den Arzt über eine bestehende Schwangerschaft informieren

    Unterrichten Sie Ihren Arzt rechtzeitig über eventuell notwendig werdende Abwesenheit vom Behandlungsort (z.B. Reisen)

    Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die für Sie gegebenenfalls günstigsten Reisezeiten und -ziele

    Halten Sie das Behandlungsschema sorgfältig ein. Bei etwaigen Terminverschiebungen (durch z.B. Erkrankung, Reisen) muss der Arzt über das weitere Vorgehen entscheiden,

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