Corona / Covid-19

Hinweise und Tipps
Corona-Virus / Covid-19

Corona / Covid-19


(3/2020 aktualisiert 30. 12.2020)

Die COVID-19-Pandemie ist eine weit verbreitete Infektionskrankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Sie nahm ihren Anfang im Dezember 2019 in China.
Coronaviren sind seit langem bekannt und sie können sich, wie alle Viren, durch Mutationen selbst verändern (58) (72) oder im Labor verändert werden. (4) Dadurch passen sie sich an ihre Umwelt an und können dabei für den Menschen mehr oder weniger gefährlich werden.

Coronaviren sind für etwa ein Drittel aller Erkältungen beim Menschen verantwortlich. Vier solcher endemischen Erreger zirkulieren im Winterhalbjahr auch hierzulande. (3)
Am häufigsten treten sie in den Winter- und Frühjahrsmonaten auf.

Häufigkeit ausgewählter Infektionserreger der oberen Atemwege im Verlauf des Jahres
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
  Rhinovirus  
Corona-Virus        
Influenza       Influenza
      Entero-Virus  
Adeno-Virus
  PIV-3PIV2,3 
RSV     RSV
MPV
Streptokokken A      
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
PVI = Parainfluenza-Virus; RSV = Respiratory Syncytial Virus; MPV = Metapneumovirus; (6)

Das (neue) Corona-Virus Covid-19 kann bei manchen Menschen zu schweren Erkrankungen führen (Lungenentzündung). Bei über 80 Prozent führt es aber nur zu erkältungsähnlichen Symptomen.

Symptome

Die Erkrankung hat Symptome einer Erkältung und ähnelt der Virus-Grippe.

Covid-19, Erkältung und Grippe

Die wichtigsten Unterschiede bei den Symptomen

  Coronavirus Erkältung Grippe
Fieber häufig selten häufig
Müdigkeit manchmal manchmal häufig
trockner Husten häufig wenig häufig
Niesen nein häufig nein
Gliederschmerzen manchmal häufig häufig
Schnupfen selten häufig manchmal
Halsschmerzen manchmal häufig manchmal
Kopfschmerz manchmal selten häufig
Kurzatmigkeit manchmal nein nein
  Coronavirus Erkältung Grippe

Die häufigsten Symptome sind trockener Husten und Fieber. Daneben können Schupfen, Halsschmerzen, aber auch, in deutlich geringerer Anzahl an Fällen Riechstörungen (5) , Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz und Atemnot auftreten.

Übertragung

Die Übetragung erfolgt über Tröpfcheninfektion (Husten / Niesen) und/oder selterner über Schmierinfektion (kontaminierte Gegenstände).

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung, liegt im Mittel bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage).

Alter der Erkrankten

Das mittlere (mediane) Alter der Erkrankten liegt bei 50 Jahren und rund 78 % der Fälle sind zwischen 30 und 69 Jahren alt. Die unter 20-Jährigen sind mit 2,4 % kaum betroffen. (32) Das Infektionsrisiko ist für Männer und Frauen etwa gleich groß.
Die Krankheit ist gefährlich vor allem für ältere Personen mit chronischen Vorerkrankungen. Dieses Risikoprofil ist anders als bei der Influenza-Grippe, bei der auch Kinder und Schwangere gefährdet sind.

Krankheitsverlauf

Der überwiegende Teil der Infizierten haben keine oder nur milde Symptome (81%).
Bei 14% verläuft die Erkrankung schwer (möglicherweise ist eine Behandlung im Krankenhaus notwendig, aber sie werden wieder gesund)) und nur (!) 5% sind kritisch krank (Krankenhausbehandlung; Beatmung, Genesung oder möglicherweise Tod).

Der typische Verlauf einer schweren Infektion gestaltet sich etwa so: Primär besteht eine leichte bis moderate Symptomatik mit Erkältungssymptomen (Fieber, Husten, eventuell Geschmacks- und Geruchsverlust, Diarrhoe). Wenn es Richtung Intensivstation bzw. im Extremfall zum Tod geht, kommen ab Tag 7 bis Tag 10 ziemlich rasch subjektive Atemnot und Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut dazu. Ein bis 2 Tage später liegt man auf der Intensivstation und muss beatmet werden, um den Tag 14 stirbt man. Sollte man überleben benötigt man im etwa 14 weitere Tage Intensivmedizin d.h. Beatmungstherapie.

Die Sterblichkeit beträgt etwa 0,2 bis 0,3 Prozent der Erkrankten.
Das ist vergleichbar mit einer starken oder sehr starken Grippewelle: Nach Schätzungen, starben in Deutschland z.B. etwa 25100 Menschen in Zusammenhang mit der außergewöhnlich starken Grippewelle 2017/2018. Jedes Jahr verschulden Influenza-Infektionen weltweit ungefähr 500 Millionen Erkrankungsfälle. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht weltweit von drei bis fünf Millionen ernsten Influenzafällen pro Jahr aus, zwischen 250.000 und 500.000 Menschen sterben an der Virusgrippe.

Ber Corona sterben überwiegend Menschen über 70 Jahre mit Vorerkrankungen (mehr Manner als Frauen). Die meisten dieser Patienten sterben auch nicht am Corona-Virus, sondern das Virus ist sozusagen mit dabei. Sie sind oft bereits schon vorher so krank, dass das Virus nun "das Fass zum überlaufen brachte".
Bei SARS oder Ebola ist die Sterblichkeit weitaus höher.

Normale Sterblichkeit: In Deutschland sterben bei 80 Millionen Einwohnern jedes Jahr etwa 900.000 Menschen, also täglich etwa 2.500 Menschen.
Die Gesamtsterblichkeit in Deutschland erhöhte sich durch die Corona-Pandemie im Vergleich zu den Vorjahren kaum (7) (8) (82) . (siehe auch: Statistisches Bundesamt)
Die fokussierte Berichterstattung in den öffentlichen Medien suggertierte hier im Frühjahr 2020 das Gegenteil.

Neben der Infektion mit Covid 19 spielen skundäre Erkrankungen in Folge der politischen Maßnahmen, wie z.B. Lockdown, eine erhebliche Rolle für Gesundheit. Der Lockdown im März 2020 führte bei vielen zu psychischer Belastung, Depression und Angst. Die stärkere Ausprägung von Depressions- und Angstsymptomen beschränkte sich jedoch interessanterweise nicht auf die Risikogruppen im Alter (was man hätte erwarten können), sondern auf die Gruppe zwischen 20 und 39 Jahren. (71) Das kann als Hinweis auf unzureichende Resilenz und Allgemeinbildung infolge eines Versagens der Schul- und Bildungspoitik in dieser Altersgruppe gewertet werden.

Risikogruppen

Folgenden Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)

Schwere Verläufe wurden aber auch bei Personen ohne Vorerkrankung bei bei jüngeren Patienten beobachtet.

Negative Folgen des "Lockdowns" ist die Vermehrung der Risikogruppen. Mangelnde Bewegung, Frustessen, Homeoffice, Alkoholkonsum, Verbot sozialer Kontakte sind ideale Voraussetzungen für Krankheiten wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes mellitus oder Depression und für die Stärkung des Immunsystems nicht gerade förderlich.

Virusnachweis

Nachgewiesen wird die Infektionen mittels Abstrich im Nasenrachen oder Tracheobronchialsekret. (Anmerkung: Es ist nicht geklärt, ob der PCR-Test nur das aus Wuhan stammende Virus nachweist, oder ob damit alle Coronaviren erkannt werden - also auch die, mit denen wir aus anderen Gründen Kontakt hatten und die ungefährlich sind.) (50 Drosten 2014)
Außerdem können Testungen zu falsch poistiven Ergebnissen führen. (Lesen Sie hier mehr zu falsch positiven Ergebnissen) und (63)
Die Anzahl der in Deutschland pro Woche durchgeführten Tests finden Sie hier: Anzahl der durchgeführten Teste und Prozemt an positiv Getestete
Schlechtere Ergebnisse bringt der Schnelltest. (72)
Antikörper können mit einem Bluttest nachgwiesen werden. Damit kann festgestellt werden, ob der Betroffene bereits Kontakt zu Covid 19 hatte oder infiziert war und jetzt möglicherweise immun ist. Diese Aussage ist z.B. für medizinisches Personal wichtig, dass zur Behandlung von Erkrankten eingesetzt wird.

Intensivstation

Zur Aufnahme auf eine Intensivstation führt meist Dysonoe (Atemnot), also pulmonale Beschwerden. In der Folge können ein akutes Lungenversagen (ARDS), eine bakterielle Koinfektion mit septischem Schock, aber auch Schäden am Herzen oder Thrombosen auftreten. Die Zeit von Beginn der Symptome bis zur Aufnahme auf eine Intersivstation beträgt dann ca. 10 Tage.

Erholung

Die meisten Patienten erholen sich nach einer Fieberdauer von etwa 12 Tagen. Die Atemnot hält etwa 13 Tage an. 45% leiden nach Entlassung noch unter Husten.

Der Krankheitsverlauf beträgt bei milden Infektionen ca. 2 Wochen, bei schweren Infektionen 3 - 6 Wochen.

Vorbeugung

Zur Vorbugung eignen sich die zivilisatorisch gut erprobten sozialen Normen, die bereits für das Verhalten bei Erkältungen und Grippe gelten.

Am wichtigsten ist die Hände-Hygiene. Dazu sollte man die Hände mehrmals am Tag waschen, insbesondere dann, wenn man Dinge berührt hat, zu zuvor andere angefasst haben könnten. Man sollte sich mit den Händen nicht ins Gesicht fassen, was meist unbewußt geschiet.

Meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel, wie U- und S-Bahn oder Bus, da hier die Möglichkeiten für eine Ansteckung hoch sind. Nutzen Sie lieber das eigene Auto oder ein Taxi oder fahren Sie mit dem Fahrrad. (Aber Achtung. Wenn man im Winter verschwitzt Farrad fährt, zieht man sich eine Erkältung zu.)

Laborversuche haben gezeigt, dass einige Mundspülungen die Viruskonzentration im Rachenraum innerhalb einer halben Minute deutlich reduzieren. Listerine Cool Mint, Dequonal und Iso-Betadine Mundwasser reduzieren die Virusmenge auf ein Tausendstel. Dadurch sinkt auch die Gefahr, andere Menschen mit Covid-19 anzustecken.  (41)

Zur Desinfektion von Oberflächen sind hochprozentiger Ethylalkohol, Wasserstoffperoxid und Natriumhypochlorid am wirksamsten.(1)

Die Corona-Warn-App kann informieren, falls man Kontakt mit einem akut Infizierten hatte. Lesen Sie mehr zum fraglichen Nutzen der Corona-Warn-App.

In einem Gespräch mit einem Menschen, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, reicht ein Abstand von etwa einem Meter; wenn er hustet, zwei Meter.
Anders als etwa bei Windpocken oder Masern liegt die Ansteckung nicht in der Luft – und deshalb ist das Tragen von Masken im Freien nicht notwendig.. (61)
Gesichtsmasken haben ihren Sinn bei engem Kontakt mit Infizierten um sich nicht selber anzustecken, um sich nicht unbewusst in das Gesicht zu fassen und den Virenausstoß bei Infizierten z.B. beim Reden oder Husten zu minimieren.

Die Fokussierung auf den öffentlichen Massaenverkehr als hauptsächliches Transportmittel kann bei einer Pandemie fatal sein.

Maskenpflicht

Der Sinn eines verpflichtdenden Mund-Nasen-Schutzes darf angezweifelt werden:

Begründung:
1. Studien können die Wirksamkeit eines Mund-Nase-Schutzes nicht belegen. (62) Ein statistisch signifikanter Unterschied in der Infektionshäufigkeit der Studienteilnehmer mit und ohne Maske konnte nicht nachgewiesen werden.

Ein Mund-Mase-Schuutz wird in der medizinischen Praxis zur Prophylaxe einer bakteriellen Infektion z.B. bei Operationen genutzt. Gegen Viren verwendet man im Ernstfall, etwa beim Umgang mit Ebola, Atemschutzgerät (bei dem man aus der Flasche atmet). Der Grund dafür ist, dass die in den Masken verwobenen Stoff- oder Papiermolekülkettengitter deutlich gröber sind als die Viruspartikel, die nur etwa 100 Nanometer groß sind. Partikel, die in Aerosolen gelöst sind, fliegen beim Sprechen, Singen, Lachen, Niesen oder Husten einfach durch die Masken hindurch, und zwar auch durch die FFP2-Masken.

2. Seit Jahren überwacht das Robert-Koch-Institut (RKI) die „Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung“ (GrippeWeb).  In Referenzpraxen (Sentinalpraxen), die deutschlandweit verteilt sind, werden von Menschen mit Atemwegserkrankungen Proben entnommen und von Laboren auf alle möglichen Viren getestet werden. Diese Daten werden anschließend vom RKI ausgewertet und in den Berichten der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) publiziert. (35)

Seit Ende Februar 2020 wird auch auf das SARS-CoV-2 getestet. Seit der 8. KW 2020 sind insgesamt 13 (0,6%) SARS-CoV-2-positive Proben in 2.020 untersuchten Proben im Sentinel der AGI detektiert worden. Seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise mehr von SARS-CoV-2 im Sentinel.
Aus diesen Berichten geht ebenfalls hervor, dass es keinen exponentiellen Anstieg auf SARS-CoV-2 positiv Getesteter unter Atemwegserkrankten gab und dass die Anzahl der Atemwegserkrankten insgesamt seit spätestens der 15. Kalenderwoche rückläufig ist.

Das Robert-Koch-Institut bergründet das wie folgt: siehe: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19: Frage: Warum bilden sich die COVID-19-Wellen bisher nicht bei GrippeWeb ab?

"Die "Covid-19-Wellen" (im März/April 2020 sowie im September/Oktober 2020) bilden sich bei GrippeWeb in den ARE- und ILI-Raten bisher nicht ab, da sich die COVID-19-Fallzahlen noch in einer Größenordnung bewegen, die noch unterhalb des "syndromischen Radars" liegt... 
....Beispielrechnung: In der 41. KW 2020 lag die ARE-Rate bei GrippeWeb bei 4,2 % (Stand: 27.10.2020). Angenommen: Bei im Durchschnitt 12.000 Sars-CoV-2-Fällen pro Tag, die nach IfSG von den Gesundheitsämtern gemeldet werden, ergibt das 84.000 Sars-CoV-2-Fälle pro Woche. Wenn man davon ausgehen würde, dass alle Fälle mit Sars-CoV-2-Nachweis symptomatisch sind und die zusätzlich Untererfassung beispielsweise mit dem Faktor 3 korrigiert wird (in Deutschland - je nach Studie – macht das einen Faktor 2 bis 5 aus), dann wären es in Spitzenwochen 252.000 Covid-19-Fälle. Das entspricht auf die Bevölkerung in Deutschland (ca. 83 Mio.) gerechnet rund 0,3 %. Das heißt, dass bei einer ARE-Rate von 4,2 % (GrippeWeb) die Covid-19-Erkrankungen mit 0,3 % noch nicht so stark ins Gewicht fallen würden, da noch viele andere Atemwegserreger Erkältungskrankheiten verursachen. "

Das heißt mit anderen Worten: Die Häufigkeit der durch COVID-19 ausgelösten Atemwegsinfektionen sind so gering, dass sie in den Arztpraxen kaum auftauchen. Atemwegsinfektionen, ausgelöst durch andere Erreger, sind weitaus häufiger. Der Panikmodus bezüglich COVID 19 ist unbegründet.

Als die Maskenpflicht am 29. 4. 2020 (18. Kalenderwoche) eingeführt wurde, gab es laut RKI-Sentinel also keine durch SARS-CoV-2 ausgelösten Atemwegserkrankungen mehr, die mittels Maske am Ausbreiten hätte gehindert werden können. Unabhängig davon stiegen aber die Atemwegsinfektionen, die saisonbedingt (siehe Tabelle auf dieser Seite oben) durch Rhinovieren verursacht werden deutlich an. (Influenza-Monatsbericht - Kalenderwochen 29 bis 32 (11.07. bis 07.08.2020). Auch hier erfolgt die Übertragung über Tröpfcheninfektion, die durch die Masken eigentlich verhindert werden sollte. (36) Und das trotz Maskenpflicht.
So kann die Wirksamkeit des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes durchaus in Zweifel gezogen werden. Siehe auch hier: (70)

Saisonal bedingt wird der Nachweis von Corona-Viren in den Wintermonaten, ob mit oder ohne Maske, ansteigen. Im Frühjahr werden die Fallzahlen wetterbedingt wieder sinken, was dann als Erfolg Maßnahmen gewertet werden wird.

Eine Konkakt- oder Ausgangssperre dient lediglich dazu, den Anstieg der Infektionszahlen zu verlangsamen, um so das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. (74) Es gibt schließlich nur eine begrenzte Anzahl an Intensivbetten.
In Deutschland stehen etwa 28.000 Intensivbetten zur Verfügung - das sind rund 34 pro 100.000 Einwohnern.

Die Infektionen werden durch diese Maßnahme nicht verhindert. (60) Eine Infektion (bzw. Impfung) ist auch notwendig, damit das Immunsystem eine Abwehr aufbauen kann und immun gegen das Virus werden kann. Erst wenn sich möglichst viele Menschen infiziert haben, wird die Verbreitung des Virus eingedämmt (Herdenimmunität). Da dem menschlichen Organismus bereits andere Corona-Viren bekannt sind, gibt es eine Kreuzimmunität. Das hat zur Folge, dass Infektionen schwächer verlaufen. (38)

Eine Impfung ist möglicherweise nicht möglich und notwendig, da sich das Virus in seiner Struktur verändern wird und die Ausbildung einer Immunität noch fraglich ist. (33)

Es gilt, Angst und Panik unter der Bevölkerung so lange aufrecht zu erhalten, bis ein Covid-19-Impfstoff gefunden ist. Das erreicht man durch ständige Medienpräsenz und eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum, die einen daran erinnern soll, dass man sich in einer der "schwersten Pandemien aller Zeiten" befindet.
Aus den Erfahrungen mit der Schweinegrippe 2009 weiß man nämlich, dass nach Abklingen der Pandemie die Bereitschaft zur Impfung äußerst gering ist. Der damals teuer eingekaufte Impfstoff "Pandemrix" musste dann kostenpflichtig vernichtet werden. (68) Die Schweinegrippe ist auch nicht wieder aufgetreten (Video (10). Als schwerer Impfschaden trat bei einigen Geimpften die Narkolepsie auf. (69)

Das Aufrechterhalten einer Panik dient letztlich dazu, die zugemuteten Einschränkungen, Berufsverbote, Insolvenzen (65) (68) , folgende Arbeitslosigkeit und Armut (50) politisch zu rechtfertigen. (64) (73)

Die finanziellen Folgen des Lockdowns sind beachtlich. Diese belaufen sich nach nur 10 Monaten (März-Dezember 2020) auf 212 Milliarden Euro. Es wird bis zum Ende mit 391 Milliarden Euro gerechnet. (78) Zum Vergleich: der Erste Weltkrieg kostete Deutschland über 4 Jahre 47 Milliarden US-Dollar. (Statista (79) Der zweite Weltkrieg kostete Deutschland über 6 Jahre 272 Milliarden US-Dollar (Statista (80).
Die Folgen solcher Ereignisse für die Bevölkerung lassen sich in den Geschichtsbüchern nachlesen.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt entsprechend der Symptome, ähnlich wie bei einer Erkältung.
Nur bei schweren Verläufen ist die stationäre Aufnahme und eine Sauerstoffzufuhr notwendig.
Dexamethason beeinflusst schwere Krankheitsverläufe positiv.
Medikamente, die speziell gegen das Virus wirken, sind in der Erprobung: Remdesivir soll direkt gegen das Virus, genauer die viralen Proteine, welche für die Vermehrung der viralen Erbinformation verantwortlich sind, wirken. (65) (66) Camostat Mesilat soll die zellulären Protease TMPRSS2, einen für das Virus lebensnotwendigen zellulären Faktor, blockieren.

Situation in Norditalien

Italien war eines der ersten Länder Europas, dass hohe Infektionzahlen und Todesfälle ausweist. (46)
Das hat sicher mehrere Gründe. Das Hauptinfektionsgebiet lag in Norditalien, Brescia, Bergamo und Mailand. Aufgrund der ausgeprägten Industrie, besonders in Bereich der Textilherstellung, leben In diesem Gebiet überdurschnittlich viele Chinesen, so dass ein enger Austausch mit China angenommen werden kann. Gleichzeitig hat Italien im Vergleich zu China viele alte und sehr alte Menschen. Außerdem wurden in den letzten 20 - 25 Jahren die Ausgaben für das Gesundheitssystem gekürzt, so dass heute zu wenig Kapazitäten im intensivmedizinischen Bereich zur Verfügung steht. Für 60 Millionen Einwohner stehen im ganzen Land nur 5.200 Plätze in Intensivstationen zur Verfügung. Das sind 8,7 Betten pro 100000 Bürger. (2) (Deutschland: 34 Betten pro 100000 Bürger).
Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: Im Januar 2020 wurden in Bergamo während einer von den Behörden veranlassten Impfaktion 34000 Menschen gegen Meningokokken C geimpft. Eine Nebenwirkung des Impfens kann das Guillain-Barré-Syndrom sein, das in 25% der Fälle eine Lähmung der Atemmuskulatur verursacht. (46)
Hintergrund der Impfaktion war, dass in Norditalien gehäuft Menigitis (Hirnhautentzündung) auftrat. (47) (48)

Weiterführende Literatur:

Robert-Koch-Institut (RKI)

(3/2020)